Aufbau leichtgemacht oder Aufbau mit Karibu oder Weka Service

Gartenhaus - Vor dem Aufbau


Holz darf vor und während der Montage keiner prallen Sonne oder anhaltender Feuchtigkeit ausgesetzt werden. Kommt es zu Staunässe oder ist zB durch Pflanzen, Wände usw eine ausreichende Belüftung dieses Produktes nicht vorhanden, kann es zu Bläue, Schimmel, Pilzbefall kommen. Dabei stellt Bläue lediglich eine optische Beeinträchtigung dar.
Für Bepflanzungen ab einer Wuchshöhe von 10 cm muss ein Mindestabstand von 2 m um unsere Häuser eingehalten werden. Dies dient der ausreichenden Belüftung der Wände. Wird Holz im Außenbereich der Sonne ausgesetzt, kann es zu Verfärbungen bis hin zur Vergrauung kommen.
Für ein Blockbohlenhaus gilt ergänzend: Die Bohlen dürfen, um ein gleichmäßiges Wachsen und Schrumpfen zu gewährleisten, nicht über mehrere Blockbohlen miteinander fest verbunden werden (zB durch Regale). Wird dies nicht beachtet, kann es zu Fugenbildung usw kommen. Dies ist auch beim Einbau der Fenster und Türen zu beachten. Die Tür- und Fensterleisten dürfen nur mit dem Fenster bzw mit der Tür verbunden werden, keinesfalls mit den Blockbohlen!

Vorbereitung der Stellfläche bzw des Fundaments

Fundamenterstellung von Gartenhaus oder Gerätehaus
Als Fundament empfehlen wir eine Fundamentplatte. Diese sollte geringfügig größer als der Unterlegungsplan sein. Weiterhing muss diese Platte 10cm höher als der umgebende Boden sein. Dies dient als Spritzschutz. Die Unterleger müssen zu einem rechtwinkligen Viereck verlegt werden. Jeder Unterleger ist fest mit dem Fundament zu verbinden. Dies dient der Windsicherung. Die Verpackungsfolie des Hauses schneiden Sie in ca. 65mm breite Streifen und legen diese unter die Unterleer als Schutz gegen aufsteigende Feuchtigkeit. Alternativ ist auch die Erstellung eines Streifenfundaments möglich. Für weitergehende Fragen wenden Sie sich bitte an uns.
 Fundament erstellung

Wichtig: Der sorgfältig vorbereitete Untergrund ist eine Voraussetzung für die Passgenauigkeit beim Zusammenfügen der Bauteile. Wer hier Fehler macht, bekommt leicht Schwierigkeiten beim Aufbau, die zu Lasten der Stabilität und der Optik des Hauses führen können.

Fundamenterstellung von Pavillon oder Terrassenüberdachung
Die stabilste Art einen Pfosten zu befestigen ist das Einbetonieren mit Hilfe eines entsprechenden Ankers. H-Pfostenanker bieten Pfeilern von Carports, Pavillons und Terrassenüberdachungen nicht nur festen Halt. Indem sie einen Abstand zum feuchten Boden herstellen, schützen sie das Holz. Denn bei direktem Erdkontakt ist Holz immer der Gefahr der Fäulnis ausgesetzt. Ursache für Fäulnis können folgende Faktoren sein:Graben Sie das Fundamentloch auf jeden Fall 80 cm tief (Frostgrenze). Nun wird der H-Pfostenanker mit angebrachtem Pfosten ins Fundamentloch gehängt und mit Latten provisorisch fixiert. Jetzt haben Sie die Möglichkeit mit einer Wasserwaage und einem Maßband die Anlage auf Abstand, Lotrichtigkeit und fortlaufende Höhe zu prüfen und ggf zu korrigieren. Bauen Sie nun Ihren Pavillon oder Ihre Terrassenüberdachung auf. Das Zubetonieren der Fundamente ist der letzte Arbeitsgang. Die Verstrebungen können entfernt werden, nachdem der Beton ausgehärtet ist (Dauer ca 2 Tage). Bitte beachten Sie auch die Anleitung über die Einbetonierung von H-Pfostenankern. Eine Skizze über die Ausrichtung der Pfosten/Unterleger finden Sie in den Produktbeschreibungen

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